Das Landeszentrum für Datenschutz in Schleswig-Holstein und der Forschungsbereich Datenschutz und Datensicherheit der TU Dresden hat einen Bericht zur „Verkettung digitaler Identitäten“ vorgelegt. Er behandelt die Verkettung von personenbezogenen Daten durch die öffentliche Verwaltung (z.B. Vorratsdatenspeicherung), die Wirtschaft (z.B. Kundenprofile) und Online-Communities (freiwillige persönliche Angaben auf Seiten wie Facebook, StudiVZ usw.). Die daraus resultierenden datenschutzrechtlichen Folgerungen und Bedenken fassen die Autoren in den vier Szenarien „Überwachung mit Hilfe von Alltagsgegenständen“, „Internet-Suchmaschinen“, „Arbeitnehmer und ortsbezogene Dienste“ und „Ambient Assisted Living“ zusammen.

Der Artikel ist kostenlos unter der URL: https://www.datenschutzzentrum.de/projekte/verkettung/2007-uld-tud-verkettung-digitaler-identitaeten-bmbf.pdf abrufbar.
P.S.: Unlängst amüsierte sich die Internetgemeinschaft über einen amerikanischen Bankangestellten, der mit der Begründung eines familieninternen Notfalls der Arbeit fern blieb.

Seine Entschuldigung verlor erheblich an Glaubwürdigkeit, als sein Manager am nächsten Tag Bilder des Angestellten in einem Feen-Kostüm – aufgenommen auf einer Halloweenparty – auf dessen Facebook-Profil entdeckte. (hier gibt’s den Fotobeweis)

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