Der Kiez-Pate Stefan Hentschel hat sich am 18. Dezember das Leben genommen. Spiegel Online berichtet hier über die Trauerfeier. In diesem audiovisuellen Nachruf wird sein bewegtes Leben nachgezeichnet.

Stefan Hentschel dürfte vielen bekannt sein von einem Ausschnitt aus einer WDR-Doku, der monatelang bei Youtube & Co die Runde machte.
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Cora RomanDurch einen Wink des Schicksals habe ich vom Tabak-Dealer meines Vertrauens eine Polyethylen-Tragetasche bekommen. Die auf der Plastitüte abgedruckte Werbung ist so fantastisch, dass ich sie Euch nicht vorenthalten kann:

Die neue Romantik

Julia

Als die schöne Verlegerin Laura das Manuskript liest, spürt sie sofort: Hinter diesem Pseudonym steckt Liam O’Reilly! Mit ihm hatte sie eine heiße Affäre, bis Liam sie verließ, um in Hollywood Karriere zu machen. Jetzt ist er wieder zurückgekommen – doch noch immer weiß er nicht, dass er mit Laura einen Sohn hat …

Sobald mein Lachkrampf vorbei ist und die Tränen getrocknet, muss ich mir den Cora-Roman besorgen. Ich werde berichten, wie diese packende Story sich weiterentwickelt.

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Mercedes Benz Mixtape #15Auf http://www.mixed-tape.com/ ist ab sofort das Mercedes Benz Mixtape #15 kostenlos zum Download erhältlich. Die 15 Tracks sind eine bunte Genre-Mischung aus Pop, Nu-Funk, Electronik, …

Ganz nett und kostenlos!

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CorporationDer kanadische Dokumentarfilm über die Machenschaften der “Corporations” und ihren gesellschaftlichen Einfluss, ausgezeichnet mit diversen internationalen Filmpreisen, ist kostenlos als Download über das BitTorrent-Netzwerk verfügbar.

Mark Achbar, der Produzent und Co-Autor des Filmes äußerte sich folgerndermaßen zu seiner Entscheidung, den Film in DVD-Qualität inklusive eines 40-minütigen Interviews zum Download anzubieten:

“When I discovered that over 500,000 people had downloaded The Corporation, I had mixed feelings. As a filmmaker and activist, one of my goals is to reach the largest possible audience. So from that perspective, it’s an astounding success.”

Die Datei ist 1,47 GB groß. Um den Film herunterzuladen ist z.B. Azureus nötig, um sich mit dem BitTorrent Netzwerk zu verbinden. Folgende Datei muss geladen und mit Azureus (oder vergleichbarem Programm) geöffnet werden und der Download sollte beginnen.

Für Neulinge auf dem Gebiet des Filesharings sei noch angemerkt, dass auch bei schneller DSL-Verbindung ein Download über Bittorrent viel Zeit beanspruchen kann, da die Geschwindigkeit des Downloads abhängig ist von der Anzahl derjenigen Nutzer, die Teile der Datei zur Verfügung stellen (seeder).

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ZettelkastenGestern bin ich auf eine wirklich tolle Software aufmerksam gemacht worden: Der Zettelkasten nach Luhmann’schem System. Das Programm wurde von Daniel Lüdecke entwickelt und wird von ihm freundlicherweise als Freeware zur Verfügung gestellt. Laut Angaben der Programmierer kann man mit Hilfe des Programms:

“Literaturanmerkungen, Textstellen und Zitate sammeln und übersichtlich archivieren und verwalten. Das Prinzip wurde dem Zettelkasten von Niklas Luhmann nachempfunden. Jeder Eintrag wird mit Quellenangabe und Stichworten versehen und erleichtert somit sowohl das Verknüpfen von thematisch ähnlichen Einträgen als auch das Wiederfinden und gezielte Suchen von eingetragenen Texten”.

Das Programm arbeitet auf Grundlage einer Datenbank – nichts Besonderes werdet Ihr Euch jetzt wahrscheinlich denken. Den Spöttern und kritischen Geistern unter Euch sei entgegengehalten, dass das Besondere an einem Zettelkasten die selbstreferentielle Organisation ist.

Umberto Eco beschreibt das so: “Keine Information ist [in erster Näherung] weniger wert als die andere, das Geheimnis besteht darin, sie alle zu sammeln und dann Zusammenhänge zwischen ihnen zu suchen. Zusammenhänge gibt es immer, man muß sie nur finden wollen.” (Umberto Eco, Das Foucaultsche Pendel, dtv, München 1993, S. 265ff)”

Trotz einiger Semester Beschäftigung mit der Systemtheorie werde ich jetzt nicht anfangen, die Grundzüge dieser Theorie schlechter zu erklären als es hier und hier geschieht. Speziell auf die Vorzüge des Luhmannschen Zettelkastenprinzips geht dieser Artikel ein.

Jetzt aber genug der Lobpreisungen.

1. Hier geht’s zum Download der Freeware Zettelkasten

2. Hier ist ein Screenshot des Programms

3. So kann eine Verschlagwortung aussehen

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So merkst du, dass du im Jahr 2006 lebst, weil…

1. du unabsichtlich Deine PIN-Nummer in die Mikrowelle eingibst

2. du schon seit Jahren Solitär nicht mehr mit richtigen Karten gespielt hast

3. du eine Liste mit 15 Telefonnummern hast, um Deine Familie zu erreichen, die aus 3 Personen besteht

4. du eine Mail an Deinen Kollegen schickst, der direkt neben Dir sitzt

5. du den Kontakt zu Freunden verloren hast, weil sie keine E-Mail Adresse haben

6. du nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommst und Dich mit Firmenname am Telefon meldest

7. du auf Deinem Telefon zu Hause die Null wühlst, um ein Amt zu bekommen

8. du seit 4 Jahren auf Deinem Arbeitsplatz bist, allerdings für 3 verschiedene Firmen

10. alle Fernsehwerbungen eine Web-Adresse am Bildschirmrand zeigen

11. du Panik bekommst, wenn Du ohne Handy aus dem Haus gehst und umdrehst, um es zu holen

12. du morgens aufstehst und erstmal Outlook aufmachst, bevor Du Kaffee trinkst

13. du den Kopf neigst, um zu lächeln ; -)

14. du diesen Text liest und grinst

15. schlimmer noch, dass Du bereits weisst, wem Du diese Mail weiterleitest

16. du zu beschäftigt bist, um festzustellen, dass in dieser Liste die 9 fehlt und

17. du die Liste jetzt noch mal durchgehst, um nachzuschauen, ob wirklich die 9 fehlt

…und jetzt lachst…

Na los, schick’s schon weiter… : -) es stimmt ja oder etwa nicht?

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Christmas_lights

Aus aktuellem Anlass – pünktlich zum 1. Advent – kommt hier der Link, auf den Ihr alle gewartet habt: Ugly Christmas Lights!

Im Archiv des letzten Jahres finden sich viele, viele Anregungen wie sich das Eigenheim zur Weihnachtszeit mittels hunderter Lichter und Plastikfiguren verschandeln lässt.

Ich wünsche frohes Dekorieren!

P.S.: Beim Thema “Christmas Lights” darf DER Video-Klassiker der letzten “holiday-season” natürlich nicht fehlen:

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YouTube Preview Image Snoop Dog’s “Gin and Juice” in einer Swing-Version performt von Richard Cheese

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Malen nach ZahlenLiebe Freunde der seichten Unterhaltung, es ist mal wieder Zeit für ein Video.

Guckst Du hier! Lohnt sich.

 

Musicovery

Es dürfte sich herumgesprochen haben, dass die Musikindustrie seit einigen Jahren Schwierigkeiten hat, CDs zu verkaufen, die auch weniger Computer-affine Menschen in wenigen Minuten – dank Napster und Co – auf ihre Festplatten laden können. Ein zeitgemäßes und viel versprechendes Geschäftsmodell ist hingegen nicht Musik an sich zu verkaufen, sondern Programme, welche die auf Terrabyte-Niveau angewachsenen Musiksammlungen verwalten. Programme, die eine Datenbank auf Grundlage der ID-3-Tags der mp3-Dateien erstellen, machten den Anfang. Ein schönes Beispiel für eine solche Musikverwaltung ist The Godfather.
Es folgten Projekte, die Musiksammlungen nicht nur anhand der offensichtlichen Charakteristika wie Interpret, Genre u.ä. unterteilten, sondern Musik nach Stimmungen charakterisieren. Je nachdem, ob die HörerInnen lieber fröhliche, traurige, energiegeladene oder beruhigende Musik hören möchten, schlagen entsprechende Programme passende Titel vor.
Die Schwierigkeit, Musikstücke nach der sie auszeichnenden Stimmung zu katalogisieren, lösen verschiedene Programme auf unterschiedliche Weisen: die einfachste Methode verführt nach dem Amazon-Prinzip: Musikliebhaber, die den Song X hören, hören auch gerne den Song Y.
Es leuchtet ein, dass eine solche Katalogisierung – fußend auf subjektiven Geschmäckern – ungenau bleibt. Die ehrgeizigeren Projekte beschäftigen einen ganzen Stab von Musikern und Musikwissenschaftlern, die tausende von Musikstücken nach zig Kriterien bewerten. Das aus einer solchen Kategorisierung resultierende Ergebnis ist erstaunlich genau und zuverlässig. Es verspricht, den Online-Vertrieb von Musik wesentlich attraktiver zu gestalten und HörerInnen bedarfsgerecht neue Titel und Interpreten nahe zu bringen. Ein Beispiel für die zuletzt beschriebene Weise Musik zu charakterisieren ist das sog. “The Music Genome Project”. Auf www.pandora.com lässt sich die Datenbank testen. Es genügt einen Titel- oder Interpretennamen einzugeben. Sofern vorhanden – wird der Song gespielt und im Anschluss weitere Songs vorgeschlagen, die dem akustischen Bild des ersten Songs entsprechen. Durch eine individuelle Bewertung lässt sich die Auswahl weiterer Songs noch verfeinern. Meiner Erfahrung und meinem Musikgeschmack nach liefert http://www.pandora.com/ tolle Ergebnisse. Leider muss der Nutzer nervige Werbung ertragen oder eine jährliche Nutzungsgebühr zahlen.

Anders dagegen der Service von Musikcovery. Das “interaktive Webradio” bietet einen komplett kostenlosen Service und erlaubt eine Auswahl von Songs sowohl nach Genre als auch nach Stimmungen. Die Feinabstimmung der einzelnen Song-Charakteristika scheint mir schlechter als beim “The Music Genome Project” zu sein; dafür werden die “Verwandtschaftsbeziehungen” artverwandter Songs in einer grafischen Übersicht dargestellt.

Wer lieber liest oder sich bunte Bilder anschaut anstatt Musik zu hören, dem sei das Musikportl empfohlen. Die Webseite setzt konsequent auf den Web 2.0 Gedanken und integriert zu beliebigen Suchanfragen zu Künstlern passende Ergebnisse von Wikipedia, allmusic.com, Flickr, YouTube und last.fm.

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